Alt trifft Neu meets Social Media

Beitragsbild: Quelle www.wordstream.com

Social Media ist für mich manchmal mehr eine unübersichtliche Wüste, aber was muss das muss und nach fast zwei Jahren Alt trifft Neu, finde ich mich ein wenig mehr zurecht. Es gibt sicherlich noch viel zu lernen, aber die Grundsteine sind gelegt und ich beobachte den Erfolg. Immer noch sehe ich die Welt des Social Media etwas kritisch, aber sie ist wirksam, das habe ich wohl verstanden.

Follower um jeden Preis

Ganz ehrlich, es hat mich auch schon mal in den Bann gezogen, wenn ganz plötzlich ein LIKE-RAIN über mich hereinstürtzte, danach war ich wie hypnotisiert und wartete auf den nächsten LIKE-RAIN, der eben so manche Male ausbleibt. Die Enttäuschung, auch wenn ich sie nicht zugegeben hätte, war dennoch da.

Im Großen und Ganzen, geht es mir aber um die Follower, Fans, Interessierten, eben genau DU, die wirklich, also echt und real, an meinen Inhalten interessiert sind. Wenn ich mal ein oder zwei Wochen eine Social Media Pause brauche, hoffe ich darauf, dass du nach der Pause immer noch interessiert bist und nicht nur dein Interesse für ein Follow for Followers gezeigt hast. Am Ende geht es nicht darum, wie hoch die Zahl der Follower ist (naja ein wenig wohl schon 🙂 ), sondern darum, wie viele echte Menschen ein echtes Interesse an meinen Inhalten haben. Genau so mache ich es auch. Ein LIKE bzw. ein FOLLOW erhält nur der, an dessen Inhalten ich interessiert bin. Dass ich jemanden UNFOLLOW gibt es eigentlich nicht.

Gerade bei Instagram beobachte ich das Follow for Follower. Mir ja letztendlich egal ob ich langsam Wachse, denn ich will echt wachsen. Mit viel Natürlichkeit und echtem Interesse.

Influencer

Influencer ist so ein Wort, dass ich häufig lese, ich mich aber nie wirklich damit auseinander gesetzt habe. Bin ich ein Influencer mit meinem Nischen-Blog oder bin ich es nicht? Ich wünsche mir tatsächlich, dass ich immer mehr Menschen mit meinem Blog erreiche und vielleicht den ein oder anderen in seiner Denkweise einerseits unterstützen kann oder aber auch einen Denkanstoß mitgebe. Wenn ich mit Alt trifft Neu Menschen positiv beeinflussen kann, sich mehr Gedanken um unsere Umwelt und Gesellschaft zu machen, ja dann bin ich gerne auch ein Influencer.

Ich weiß den Begriff gibt es eigentlich mit einem anderen Zusammenhang, also eben eigentlich nur. Ein Influencer ist eben auch z.B. ein Blogger, welcher durch eine große Reichweite für Werbung etc. in Frage kommt. Das hat dann viel mit Marketing zu tun. Ich bin nicht abgeneigt, das ein oder andere Teil auf Alt trifft Neu vorzustellen. Mir ist dabei nur wichtig, dass es meinen nachhaltigen Ansprüchen entspricht. Keinesfalls werde ich mich für Geld verkaufen. Wenn das passieren sollte, habe ich es selbst nicht verstanden oder aufgegeben! Das eine wie das andere entspricht nicht meiner Natur…

auch die kleinste Stimme wird erhört

Die kleinen Stimmen werden in der großen Social Media Welt plötzlich ganz laut. Ich muss ehrlich sagen, das erschreckt mich doch immer mehr. Fast gruselig, wer sich anonym plötzlich so zu Wort meldet und einen Schwulst von dummen Zeug von sich gibt. Endlose Diskussionen, Shitstorms, Propaganda etc. Natürlich gibt es auch die positive Verbreitung von Inhalten, aber dennoch ist die Social Media Welt mit Vorsicht zu genießen. Die Verbreitung von Fake News und Weltverschwörungstheorien sind eben keine Seltenheit mehr.

Es muss also heißen, hinterfrage jede Aussage und jeden Artikel. Recherchiere wenn es sein muss nochmal und verlasse dich nicht auf Posts von Freunden, Bekannten etc. Jeder kann sich auch mal irren. Leider!

Über dieses Thema kann man bestimmt einen oder mehrere Beiträge schreiben, aber darum geht es mir ja eigentlich gar nicht. Es sind aber Gedanken, die mich täglich begleiten.

Vernetzung und Austausch

Wirklich toll an Social Media ist die Vernetzung. Das habe ich bereits vor meinem Bloganfängen wahrgenommen. Durch meine Auszeiten habe ich viele Menschen kennen gelernt und ich empfand es immer total einfach über Social Media Kontakte zu pflegen. Man tauscht sich aus, hat ein wenig teil am Leben des anderen. Das funktioniert unglaublich gut.

Auch durch das Bloggerleben habe ich schon einige tolle Bekanntschaften gemacht. Am Anfang war ich etwas zurückhaltend, da ich in ‚Real Life‘ auf wenig Akzeptanz und Verständnis meiner Gedanken und meines Handelns gestoßen bin, aber als ich erkannte, dass es viele Gleichgesinnte gibt, mit denen man fachsimpeln, sich austauschen oder von denen man auch lernen kann, war mir klar, dass mein Blog auch eine Art Sprachrohr und Ausdruck für mich ist.

Lustigerweise verstehen mich nun viele meiner Freunde auch besser und noch viel besser, jetzt beginnen sie die Dinge zu hinterfragen und ihr Leben positiv zu verändern. Das macht mich stolz. Vielleicht habe ich sie beeinflusst, vielleicht auch nicht, das ist am Ende ganz egal.

Social Media Tools

Es gibt so einige Tools mit denen man sich besser organisieren kann. Ich muss gerade ehrlich sagen, da ich in meinen Social Media Kanälen noch einiges aufzuarbeiten habe, fällt es mir schwer, diese Tools zu erlernen oder mich damit auseinander zu setzen. Dass diese Tools wertvoll sein können, ist mir durchaus klar, aber eins nach dem anderen. Zur richtigen Zeit werde ich diese Tools bestimmt in Angriff nehmen. Noch behalte ich einen guten Überblick über alles. Noch !!!

Mein Social Media

Jetzt ist der Inhalt dieses Beitrages doch ein weniger mehr kritisch geworden als ich ursprünglich dachte, aber egal, das musste mal raus 😀

Da dieses Thema Social Media doch wichtig für einen Blog sein kann, habe ich mich für einige Kanäle entschlossen. Allerdings bin ich auch nicht mit allen gleichzeitig gestartet. Ich wäre sofort untergegangen! Das Bloggen als auch die Bedienung verschiedener Social Media Kanäle ist Arbeit, machen wir uns nicht vor. Um den Spaß daran nicht zu verlieren, gönne ich mir hin und wieder eine kleine Auszeit. Digital Detox sagen manche.

Meine Kanäle

Deswegen eins nach dem anderen. Begonnen habe ich mit Facebook, da mir Facebook bereits vertraut war. Es läuft dort ziemlich gut, denn dort passiert der größte Austausch bisher. Die Follower sind echt. Unfollower gibt es kaum.

 

Pinterest wurde ziemlich schnell wichtig, da ich mir dort Inspiration holen kann und meine Projekte in PinBoards festhalte, schön sortiert nach Themen. Auf Pinterest gibt es sicherlich noch Handlungsbedarf. Steht auf dem Plan, ich habe auch schon einen, aber ich bediene erstmal meine Baustelle Instagram.

Instagram lief eine ganze Weile nebenbei, ohne viel Aufwand, mal ein Bild hier, mal ein Bild da. Nun habe ich eine Entscheidung getroffen bzw. wurde mir eine Handlungsstrategie bewusst und seit dem bin ich echt positiv überrascht darüber was passiert. Plötzlich bekomme ich Follower und ‚BUT HELLO‘ ich würde sogar sagen, es sind kaum Follower for Follwer dabei.

Den RSS-Feed habe ich immer etwas Stiefmütterlich behandelt. Über Feedburner habe ich den Feed angelegt. So ganz erschlossen hat es mir sich immer noch nicht. Ich sammel fleißig über Feedly tolle Blogs und endlich habe ich alle Blogs, die ich toll finde auf einer übersichtlichen Liste zum Nachschlagen. Meinem Feed folgt noch keiner, hier ist wohl noch etwas zu tun. Wen du helfen kannst, würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Fast zufällig bin ich da vor kurzem hinein geraten. Eigentlich war Twitter nicht auf dem Plan. Noch ein Kanal mehr überfordert mich, dachte ich immer. Wegen meinen eigentlichen Job habe ich nun doch einen Account angelegt und so dachte ich mir, ich kann es ja mal ausprobieren. Viel ist noch nicht passiert. Ich groove mich gerade nebenbei ein. Gleich aber habe ich erkannt, dass dieser Kanal doch ganz schön wichtig sein kann.

 

Einige meiner Beiträge verlinke ich auch auf verschiedenen Portalen wie Handmade Kultur, Craftgawker oder bei verschiedenen Linkparties.

Apropos Linkparty. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf meine Kategorie Blog Party hinweisen. Dort dürfen nämlich alle nachhaltigen Projekte in einem monatlichen Turnus verlinkt werden.

Du siehst also, es ist was los und ich versuche mich mehr und mehr einzuarbeiten. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Irgendwann kam der Punkt, an dem es geklickt hat und so langsam finde ich sogar immer mehr Spaß daran. Sollte es dennoch mal zuviel werden, gibt es immer noch den Digital Detox. Der wirkt wunder!

Das war mein Beitrag zum Social Media Wahnsinn und selbst durch das Niederschreiben meiner Gedanken, habe ich wieder gelernt. Toll nicht?!

Wünsche euch viel Sonne. Social Media ist am Ende nicht alles 😀

Liebst, Sternchen*

 

 

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Sternchen Verfasst von:

+++ Willkommen ++ Hallo ++ Servus ++ Moin ++ Grüß Gott ++ Ahoi ++ Guten Tag ++ Grüzi ++ Tach +++

2 Comments

  1. Aliena
    April 10
    Reply

    Oh das kenne ich nur zu gut.
    Ich mache auch ganz bewusst Digital Detox. Manchmal ist es eben zu viel…

    • Sternchen
      April 10
      Reply

      Wahre Worte! Manchmal muss man einfach abschalten, damit man wieder neue Energie für diese vielen Information hat. Das geht nicht an jedem spurlos vorbei.

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