Einweg vs. Mehrweg

Einweg To Go

Dass man in unserer Gesellschaft alles einfach ‘to go’ mitnehmen kann ist jeden bekannt und hat ein jeder von uns auch schon mal genutzt. Sei es der Kaffee mal eben beim Bäcker am Morgen, eine Pizza auf dem Heimweg oder auch etwas anderes. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich, eigentlich kann heutzutage alles mitgenommen oder geliefert werden. Leider werden aber dabei immer Verpackungen mitgegeben, die nicht nur Müll verursachen, sondern eben unsere Umwelt in vielerlei Hinsichten belastet. Dazu verschmutzen die weggeworfenen Einmalverpackungen viel zu oft unsere Straßen, öffentliche Plätze und die Natur!

Kurz gesagt, ‘to-go-Verpackungen’ sind ein Symbol unserer Wegwerfgesellschaft und eine Belastung für unsere Umwelt!

So werden z.B. in nur einem Jahr (2010 – Wuppertal-Institut) weltweit rd. 23 Milliarden Einweg-Becher verkauft, wofür wiederum für einen Coffee-to-go rd. 5,7 Milliarden Liter Wasser verbraucht werden und rd. 9,4 Mio Bäume gefällt werden müssen. Allein in Deutschland werden davon jährlich 6,5 Milliarden Einweg-Becher verkauft. Das ist alles schon sehr erschreckend!!!

Recycelbare Einwegbecher

Das Thema ist groß, weswegen sich schon ein paar Leute Gedanken dazu gemacht haben und stellen um dem großen Problem entgegenzutreten z.B. recycelbare Einweg-Becher her, die auch kompostierbar sind. Aber ist das die Lösung? Wenn ich darüber nachdenke, dass ich mir am Morgen einen Becher Kaffee beim Bäcker hole, was mache ich denn dann damit, wenn er ausgetrunken ist? Was bringt es nun, wenn ich einen recycelbaren und kompostierbaren Becher in den normalen Müll werfe? Da hat man doch niemand etwas gewonnen. Die Lebensdauer der Einweg-Verpackungen-to-go ist einfach zu kurz!

Mehrweg To Go

Nun, es ist ja nicht alles verloren und es geht auch gar nicht darum, dass man nicht mehr ‘to go’ etwas verzerren darf, es sollte viel mehr darum gehen, dass sich jeder dessen Bewusst ist, was es bedeutet Einwegverpackungen zu nutzen.

Die Deutsche Umwelthilfe wirbt mit ihrer Kampagne “Becherhelden – Mehrweg to go” für wiederverwertbare Becher-Alternativen. Das ist die gute, umweltschonende Alternative.

Ich benutze selbst seit einigen Jahren einen Kaffeebecher, den ich nur auswaschen muss, dabei habe ich persönlich darauf geachtet, dass dieser nicht aus Plastik ist. Schön ist ja dabei, dass es mittlerweile wirklich viele Mehrweg-to-go-Becher gibt. Die Möglichkeiten reichen von Plastik, Glas, Porzellan und Metall, über alles was eben wieder verwertet werden kann.

Mehrweg Lösungen

Bei meiner Recherche bin ich außerdem über ein tolles Projekt (CupCycle) gestoßen, welches der TU Berlin für die Studenten Mehrweg-Lösungen angeboten hat. Das Projekt wurde von Studenten angeboten. Leider wurde das Projekt 2013 eingestellt, da für die betreibenden Studenten das Berufsleben gestartet hatte und somit das Projekt schwer weiter zu betreiben war.

Vielleicht aber findet einer von Euch ja das Projekt so gut, dass es wieder aufgenommen werden kann oder ein ähnliches Projekt gestartet werden kann, egal wo. Ich mache mir jedenfalls schon meine Gedanken und mal sehen, was sich darauf entwickeln lässt 🙂

In diesem Sinne, werde ich jetzt weiter ‘brainstormen’ und denkt immer daran, nur weil etwas recycelbar ist, heisst das nicht gleich, dass es keinen Müll verursacht!!!

 

Alles Liebe

Stefanie*

 

 

 

Stefanie Verfasst von:

Hi, ich bin Stefanie und blogge auf Alt trifft Neu über Upcycling und Green Lifestyle, dem nachhaltigen Lebensstil. Ich freue mich, dich auf meine Reise mitzunehmen.

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