24 gute Taten – umgekehrter Adventskalender

Photo by Svante Berg Photography

Der umgekehrte Adventskalender mit seinen 24 guten Taten bricht einen kapitalistischen Brauch und bringt anderen Menschen eine Freude. Teilen statt sammeln 😉

Noch stecken wir in der Vorweihnachtszeit, aber die Weihnachtszeit steht schon vor der Tür. In den Supermärkten geht es schon seit August immer weihnachtlicher zu, überall wird aufgebaut und es glitzert wie verrückt. In der Weihnachtszeit scheint der Mensch verrückt zu werden, denn er konsumiert was er kann.

Ob das wirklich mal der Gedanke der biblischen Geschichte war?! Ich bezweifle es! Auch egal, denn ich bin von jeglicher Religion befreit. Genau deswegen frage ich mich oft, warum wir dieses ganze Theater dann trotzdem mitmachen? Wahrscheinlich weil es die Menschen bzw. Familien wieder zusammen bringt, zumindest einmal im Jahr. Das ist wirklich toll, aber muss man deswegen immer etwas kaufen? Ich sage NEIN! In meinem Beitrag Zeit zu verschenken geht es genau darum. Heute soll es aber um einen Adventskalender der guten Taten gehen.

Alt trifft Neu – umgekehrter Adventskalender

Ich dachte mir, anstatt immer nur zu kaufen und zu schenken, drehe ich diesen kapitalistischen Brauch um und sortiere für jeden Adventstag eine Sache aus, die ich dann an Weihnachten verschenke oder spende. Jeden Tag der 24 Tage werde ich etwas in meinen Adventskalender hinein tun, weswegen sich diese Art von Adventskalender auch umgekehrter Adventskalender nennt! Den vollen Adventskalender verschenke oder spende ich dann an ein Flüchtlingsheim, ein soziales Kaufhaus, ein Weisenhaus, die Tafel o.ä. Für Berlin habe ich diese Übersicht gefunden

Was wird für den umgekehrten Adventskalender benötigt?

Mein Adventskalender-Behälter wird dieser Koffer sein, darin kann ich an 24 Tagen große und Kleine Dinge hinein legen. Ich habe auch die Zahlen 1 bis 24 vorbereitet, denn jedes Adventsgeschenk soll jeden Tag auch seine Nummer haben.

Um die aussortierten Dinge jeden Tag eine Nummer zu geben, habe ich mir eine Vorlage mit den Nummern 1 bis 24 erstellt.

Wenn du meine PDF-Vorlage benutzen möchtest, kannst du sie hier herunterladen: Adventszahlen

Jemanden eine Freude machen

Wem ich mit meinem umgekehrten Adventskalender eine Freude machen werde, das steht noch in den Sternen. Sicher ist jedoch, dass es an eine soziale Einrichtung in meinem Kiez gehen wird.

Darüber hinaus kann man diesen umgekehrten Adventskalender auch zu einem Familienevent machen. Jeder sortiert etwas aus und andere haben eine Freude daran.

Wer macht mit?

Wie sieht es aus? Habe ich dich überzeugen können? Machst du auch einen umgekehrten Adventskalender für Bedürftige oder andere Menschen, die sich daran freuen würden? Prima, lass uns die Welt ein wenig bunter und schöner machen 🙂

Ich werde hier alle 24 aussortierten Geschenke dokumentieren. Es bleibt spannend!

 

Liebe vorweihnachtliche Grüße

Stefanie*

 

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Stefanie Verfasst von:

Hi, ich bin Stefanie und blogge auf Alt trifft Neu über Upcycling und Green Lifestyle, dem nachhaltigen Lebensstil. Ich freue mich, dich auf meine Reise mitzunehmen.

13 Comments

  1. Dezember 3
    Reply

    Hallo Stefanie!
    Ich mach ebenfalls einen umgekehrten Adventskalender mit Schwerpunkt Familie. Kurz vor Weihnachten werde ich ihn dem Verein Flüchtlingsprohekt Ute Bock (in Wien) übergeben.

    Für Wien gibt es auch eine Liste von Abgabestellen, jedoch steht der Verein Ute Bock nicht drauf. Es zahlt sich also aus, die Organisation seines Vertrauens anzufragen, ob sie ebenfalls umgekehrte Adventskalender annehmen.

    Und ohne klugscheißern zu wollen: Das Weihnachtsfest an sich ist heidnisch und kommt mit keinem Wort in der Bibel vor.

    Liebe Grüße

    Sabrina

    • Dezember 4
      Reply

      Ach toll. An ein Flüchtlingsprojekt den umgekehrten Adventskalender zu übergeben ist auch eine super Idee.

      Ach das ist ja kein Klugscheißern. Ich habe etwas dazu gelernt 😉 Bibel hin oder her 😀

      Liebe Grüße und eine besinnliche Zeit.

      Stefanie*

  2. Hallo Stefanie,

    das ist wirklich eine tolle Idee! Ich bin mir sicher, dass sich der Empfänger sehr freuen wird!

    Viele Grüße von Tanja

    • Dezember 4
      Reply

      Hallo Tanja, das hoffe ich auch sehr. Ist so eine tolle Idee…

  3. November 24
    Reply

    Woooow, das ist echt eine geniale Idee! Da ich jetzt schon einen Adventkalender mit einer Kollegin geplant habe, werde ich dir die Idee für nächstes Jahr klauen 😛
    Freu mich auf deine Bilder und Berichte <3 Tolle Aktion!!
    Liebe Grüße
    Anja

    • November 24
      Reply

      Naja, die Fotos werden wohl nicht so speziell werden. Möchte ja nicht zuvor verraten was drin steckt, aber ich habe eine Liste erstellt. Die werde ich sicher zur gegebener Zeit veröffentlichen. Erstmal dokumentiere ich, wie ich jedes Geschenk in den Koffer packe 😀 Irgendwie macht das richtig Spaß…
      Bin auch gespannt auf deinen Kalender! Ich bleib dran 😉
      Liebe Grüße, Stefanie*

  4. November 23
    Reply

    Hallo!

    Das ist einmal wirklich eine ganz andere Herangehensweise an die Adventzeit, mir gefällt Deine Idee!

    Danke auch fürs Teile bei EiNaB!

    lg
    Maria

    • November 23
      Reply

      Oh danke Maria 😊 und sehr gerne, immer wieder…

      Liebe Grüße, Stefanie*

  5. November 23
    Reply

    Die Idee finde ich ganz arg toll. Mal sehen. Danke jedenfalls für die Anregung.
    Liebste weihnachtliche Grüße
    Eva

    • November 24
      Reply

      Gerne doch, dir auch ganz vorweihnachtliche Grüße und eine schöne Zeit…

  6. November 23
    Reply

    Boah, was für eine geniale Idee!! Mir spukte heute ein ähnlicher Post im Kopf rum, aber du bist mir zuvor gekommen, *grins*.
    Ich bin ja so gespannt, was du alles aussortierst, und wem du damit eine Freude machen kannst.
    Mir geht dieser ganze Konsum mittlerweile auch gewaltig auf den Keks und ich bin ganz deiner Meinung: “back to the roots!” Und das hat nicht unbedingt mit Religion zu tun, wenn man sich wieder auf die alten Werte besinnt….
    Wünsche dir eine schöne, besinnliche und konsumbefreite Adventszeit.
    Alles liebe
    Jeanne

    • November 23
      Reply

      Hey, so geht es mir auch oft. Ich habe eine Idee und ein anderer ist schneller gewesen. Macht aber nichts, denn Möglichkeiten gibt es viele. Werde am Wochenende meine 24 Kleinigkeiten zusammen suchen. Hab meinen Freund auch schon angestiftet 😀
      Genau ‘back to the roots’ ist das was wir alle nötig haben. Der Überkonsum zu bestimmten Festen, überfordert mich zunehmend.
      Dir auch eine schöne und vor allem konsumbefreite Adventszeit <3

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