Das schnelle Leben: Beyond Fast Food 2/3

Der zweite Beitrag der Blogserie ‘Das schnelle Leben’ handelt von Fast Food. Im ersten Teil habe ich dir die Einzelheiten zu Fast Fashion erklärt, dabei wurde ziemlich klar, dass für ein schnell gekauftes Kleidungsstück ziemlich viele Menschen und am Ende auch die Umwelt leiden. Wenn dich das Thema interessiert, schau dir doch den Beitrag ‘Das schnelle Leben: Fast Fashion 1/3’ an.

Fast Wahnsinn! – warum ist das so? 

Fast Food hat viele negative Eigenschaften und Konsequenzen für die Umwelt und den Menschen. Fast Food geht auch anders, aber meiner Meinung nach niemals Gesund. Jedoch macht immer die Menge den großen Unterschied. Eigentlich wie bei allem oder?

Es ist wie immer nicht ganz einfach sich dem Wahnsinn zu entziehen und hinter diese Maschinerie zu blicken. Wer ist aber alles an diesem Zustand beteiligt und wer trägt am Ende den Konsequenzen? Los geht es mit dem 2. Beispiel…

 

Bespiel Fast Food

Auch bei Fast Food kann man die vier Punkte Konsument, Unternehmen, Hersteller und Umwelt unter die Lupe nehmen und erhält ganz ähnliche Ergebnisse.

DIE KONSEQUENZEN

Konsument

Einer der Leidtragenden ist der Konsument von Fast Food, denn wer sich nur von Fast Food ernährt wird nicht nur Fett, sondern kann auch mit vielen daraus resultierenden Krankheiten rechnen. Vielleicht nicht im jungen Alter, aber das Essverhalten recht sich spätestens im Alter. Wer schnell und überall isst, tut seinem Körper nichts gutes. Der Konsument wird veräppelt, denn in der Werbung wird ihm gezeigt, dass er überall und schnell etwas auf die Hand bekommt. Die Vermittlung einer Leistungsgesellschaft trägt ihren Teil dazu bei.

Unternehmen

Das Unternehmen möchte schnellen Profit generieren. Das schafft man mit billiger Ware, die aus verschiedenen Teilen der Erde importiert werden. Einiges wird sicher auch aus dem eigenen Land verwendet, fragt sich nur, welche Qualität dahinter steckt bzw. manchmal auch, ob es noch Nahrung im herkömmlichen Sinne ist. Dem Unternehmer stört das nicht weiter, denn der Konsument ist für sich selbst verantwortlich. Ich denke da an das ‘Fleisch’ von einem bekannten Fast Food Burger Restaurant. Hast du dich schon mal gefragt, warum das so überhaupt nicht nach Fleisch aussieht?

Hersteller

Der Hersteller ist meiner Meinung nach dem Unternehmen gleich gestellt. Der Hersteller ist vielleicht noch näher am Elend dran. Wenn das Fast Food nicht gerade aus dem Labor kommt, wird der Hersteller vermutlich ein Bauer sein, welcher entweder seine Nutztiere nicht gut behandelt (z.B. Massentierhaltung) oder aber sein Gemüse spritzt. Eine reine Gewissensfrage.

 

Umwelt

Die Umwelt ist am Ende am schlimmsten betroffen, denn wir schaden ihr erheblich. Leider nicht nur mit Fast Food, sondern mit vielem anderen Essen auch, sofern es kommerziell hergestellt wurde. Die Konsequenz sollte bei uns sein, sich über sein Essverhalten Gedanken zu machen. Was esse ich wieviel und woher kommt mein Essen überhaupt?

 

 

Was können wir ändern?

Im Prinzip ist es ganz einfach – WENIGER IST MEHR –

  • Nehme dir zum Essen Zeit
  • Hinterfrage woher die Nahrungsmittel kommen bzw. wie sie hergestellt wurden
  • Lass dich nicht täuschen, hinterfrage lieber
  • Konzentriere dich auf die kleinen Dinge
  • Beachte Regional und/oder Saisonal
  • Koche selbst, dann geht auch mal ein Burger 😉

Hab ich was vergessen? Ergänze gerne in den Kommentaren.

 

Slow Food Grüße

Stefanie*

 

Stefanie Verfasst von:

Hi, ich bin Stefanie und blogge auf Alt trifft Neu über Upcycling und Green Lifestyle, dem nachhaltigen Lebensstil. Ich freue mich, dich auf meine Reise mitzunehmen.

4 Comments

  1. April 28
    Reply

    Sehr schöne Zusammenfassung.
    Seit meiner Umstellung auf vegane Ernährung haben sich 90% der FastFood Ketten für mich ohnehin erledigt, allerdings ist ja nicht nur DAS ein Problem. Auch die Fertig Sachen, abgepackte Salate usw. sind umwelttechnisch schwierig.
    Selbstgemacht ist für alle Beteiligten besser – und meist schmeckts auch doppelt so gut.

    Liebst
    Justine

    • April 28
      Reply

      Ich ernähre mich seit einem knappen Jahr auch vegan, daher same same. Selbstgemacht ist toll, da bekommt man auch einen besseren Bezug zum Essen. Beim Essen mit den Liebsten am Tisch kann man sich dann auch Zeit lassen, dann passt es wieder 😊

  2. März 31
    Reply

    Ich habe große Fast Food Ketten schon aus meinem Lebe so gut wie möglich gestrichen. Ich besuche sie wirklich nur in Ausnahmefällen, höchstens 1x im Jahr.
    Darauf sollten wir ja wirklich alle verzichten. Würde unserer Umwelt gut tun.
    Lg Anja

    • April 6
      Reply

      Das ist super. 👍🏽
      Tut am Ende nicht nur der Umwelt gut, auch der eigenen Gesundheit. Allerdings kann ich bei einem selbstgemachten Burger schon schwach werden. Ist das dann noch Fast Food? Nöööö 😅

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