DIY / Posterleiste statt Bilderrahmen

Wir, damit meine ich meinen Freund und mich, gehen gerne auf Konzerte. Als wir in Stockholm bei den ‘Pixies’ waren, haben wir nach dem Konzert ein Pixies-Poster von einer Häuserwand entfernt. Ein weiteres Poster hat mein Freund auf dem Konzert von ‘The Tallest Man on Earth‘ erworben. Zwei tolle Abende mit wirklich toller Musik. Kann ich nur empfehlen, falls jemand einen Musik-Tipp braucht 🙂

Aber um Musik soll es heute nur auf den Postern gehen, weswegen ich euch heute vorstelle, wie ich die Poster aufgehängt habe. Die Poster haben beide eine ungewöhnliche Größe, sodass Bilderrahmen wohl nur sehr teuer zu erhalten sind. Mit Reißnägeln an der Wand machen sich die Poster nicht so schön! Also habe ich mir Leisten im Baumarkt besorgt. Leider, muss ich sagen, habe ich auf der Straße nichts passendes gefunden, da ich ja eigentlich lieber Altes bei meinen Projekten verwende, Altes was nicht mehr benötigt wird. In diesem Fall hatte ich leider keine Geduld und bin also los… Den Rest hatte ich aber zuhause 🙂

Die Posterleisten sind eine tolle Idee und ziemlich leicht selbst zu machen. Du brauchst nur wenige Materialien.

Poster_Posterleiste

MATERIAL

  • Je Poster 4 dünne Holzleisten mit ca. 2 cm x 0,5 cm x Breite deines Posters + ca. 2 – 4 cm (als Überstand an den Seiten)
  • Je Poster 4 Schlossschrauben (5mm Durchmesser)
  • Je Poster 4 Muttern
  • Paketschnur o.ä.
  • Selbstverständlich dein Poster

WERKZEUG

  • Maßstab
  • Bleistift
  • Handsäge
  • Schleifpapier (80)
  • Bohrmaschine
  • 5 mm Holzbohrer
  • Schere

Material_Posterleiste

1. Holzleisten anpassen

Als erstes kürzt du die Holzleisten entsprechend der Breite (+ 2 – 4 cm). Insgesamt benötigst du 4 gleich lange Leisten, 2 hinter dem Poster und 2 vor dem Poster. Markiere mit dem Bleistift deine Länge. Ich habe die Leisten mit der Handsäge zugesägt und die Enden dann mit dem Schleifpapier angeschliffen.

2. Holzleisten lochen

Um die Löcher für die Schlossschrauben zu erhalten, musst du mit einem Holzbohrer Löcher in die Holzleisten bohren. Markiere dazu jeweils am Ende der Leisten, den Punkt, an welchem das Loch sein soll und bohre alle 8 Löcher. Achte dabei darauf, dass alle Löcher exakt aufeinander passen. Im Besten Fall befestigst du die Leisten dafür mit Schraubzwingen, dann kann nichts verrutschen und du kannst die Leisten direkt übereinander legen und bohren.

Löcher_Posterleiste

3. Holzleisten zusammen führen

Um das Poster später aufhängen zu können, benötigt es noch eine Schnur o.ä.. Dafür habe ich die Schrauben in die vordere Posterleiste reingesteckt und die Schnur dann um die Schraube geführt, sodass sich die Schnur dann zwischen den Leisten befindet. Sofern du die Schnur zwischen der Mutter und der Leiste befestigst, kann es sein, dass dir das Bild etwas nach vorne kippt. Deswegen ist es besser und auch schöner, die Schnur zwischen den Leisten zu platzieren.

Schnur_Posterleiste

Zuletzt wird noch die hintere Leiste angebracht und die Muttern festgezogen. Achte dabei darauf, dass diese so fest wie möglich sind, damit das Poster auch fest zwischen den Leisten sitzt. Als kleine Hilfe kannst du das Poster mit einem Klebestreifen an der Leiste befestigen.

Schnur2_Posterleiste

Nun fehlen noch die unteren Holzleisten, die nur noch zusammenzuschrauben sind. Und schon ist das Poster fertig und kann aufgehängt werden

Ich bin mehr als zufrieden und freue mich schon auf die Reaktion meines Freundes <3

 

Freu’ mich auf zahlreiche Nachmacher 🙂

 

Liebst, Sternchen

 

 

Stefanie Verfasst von:

Hi, ich bin Stefanie und blogge auf Alt trifft Neu über Upcycling und Green Lifestyle, dem nachhaltigen Lebensstil. Ich freue mich, dich auf meine Reise mitzunehmen.

3 Kommentare

  1. Mai 27
    Antworten

    Sehr schöne Idee – und scheint wirklich einfach zu sein!

    Für den Musiktipp bist du aber ein paar Tage zu spät – die “Playlist” war das Thema von Tag 18 🙂

    Ich finde das Design des Blogs sehr schön – es ist anders, aber sehr luftig und trotzdem sehr übersichtlich. Wirkt.. geradlinig 🙂

    • Sternchen
      Mai 29
      Antworten

      oh danke 🙂

      ich muss gestehen, ich bin etwas zu spät eingestiegen bei der Challenge. Leider!

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