THINK ABOUT! 10 Dinge Du die unbedingt wissen solltest, die dir aber keiner sagt

(Photos by Svante Berg Photography)

Es gibt viele Dinge, die wir im Laufe der Zeit irgendwann mal hören, lesen und gesagt bekommen. Ich habe 10 Dinge zusammengefasst von denen ich selbst überrascht war, als ich sie erfahren habe. Denn diese Dinge sind tatsächlich nicht unwichtig für unsere täglichen Entscheidungen. Vielleicht kennst du das ein oder andere schon, vielleicht auch nicht und vielleicht weißt du noch ein paar Dinge mehr und teilst diese als Kommentar mit. Würde deine Informationen auch als Nachtrag diesem Beitrag hinzufügen.

Also lass mal loslegen.

10 Dinge die wirklich wissenswert sind!

1. Kaffee und Schokolade verbrauchen in der gesamten Produktionskette zu viel Wasser

Was wir bereits wissen oder zumindest schon mal gehört haben ist, dass der virtuelle Wasserverbrauch (das ist die Menge an Wasser, die tatsächlich für die Herstellung eines Produktes angefallen ist) von Rindfleisch ziemlich hoch ist. Für 1 kg Rindfleisch werden rd. 15.500 Liter Wasser verbraucht. Im Übrigen sind davon ganze 15.300 Liter Wasser, die nur für das Futter verbraucht wurde.

Ein Westeuropäer verbraucht im Vergleich 4.000 Liter Wasser am Tag. Alles viel zu viel oder?

Du wirst es nun erahnen Kaffee ist nicht besser, wenn wir den Wasserverbrauch betrachten. 1 kg Kaffee verbraucht rd. 21.000 Liter Wasser. Mit 6 % Anteil steht Kaffee somit an der Spitze derjenigen Güter, die den globalen Wasserhandel ausmachen (*Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V.). Ganz schön beunruhigend oder?

Nun, was kannst du tun? Wenn du keinen Kaffee trinkst, super! Wenn doch überschlage mal wieviel Kaffee du täglich trinkst und ob du das reduzieren kannst.

2. Plastik verschmutzt nicht nur unsere Gewässer, sondern bringt auch deinen Hormonhaushalt durcheinander

Das Plastik bzw. Kunststoff unsere Meere und Gewässer mit großen Stücken bis hin zu Mikroplastikpartikel (siehe auch meinen Beitrag Mikroplastik – eine Gefahr für Mensch und Umwelt) verschmutzt, sollte nun jeder mitbekommen haben. Es ist auch ganz toll, wie sich immer mehr Menschen dazu entscheiden deswegen auf Plastik verzichten zu wollen. Denn was in unseren Gewässern ist, fällt am Ende auch auf uns zurück.

Forscher der Ellen MacArthur Foundation kamen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2050 mehr Plastik in den Meeren schwimmen könnte als Fische. Aktuell müssen unsere Ozeane mit jährlich 8 Mio. Tonnen Plastik kämpfen, was in etwa einer Entleerung von einem Müllwagen pro Minute in unsere Meere entspricht.

Das ist aber noch nicht alles, denn unser ganzes Leben umgibt Plastik. Handy, Tastatur, Kleidung, Flaschen, Zahnfüllungen und vieles, vieles mehr. All diese Kunststoffe enthalten Weichmacher wie BPA und ähnliches in sich. BPA (Bisphenol A) wurde von endokrinologischen Fachgesellschaften als auch der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als endokriner Disruptor kategorisiert. D.h. dass BPA ein Stoff mit hormonähnlicher Wirkung ist und zur Entstehung von Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit, Schilddrüsenstörungen, Entwicklungsstörungen und Unfruchtbarkeit beiträgt.

Ich konnte in meinem engeren Umfeld feststellen, dass einige dieser Krankheiten immer häufiger auftreten. Selbst ich bin davon betroffen! Im Übrigen steht BPA auch in Verdacht krebserregend zu sein. Bei Kleinkindern darf z.B. kein BPA in Schnullern und Flaschen sein, da fragt man sich doch, warum es dann nicht komplett verboten wird?!

3. Fast Fashion tötet nicht nur Näherinnen in Bangladesh

Wenn du meinem Blog aufmerksam folgst, weißt du bereits von diesem Problem, denn ich habe im Beitrag Das schnelle Leben: Fast Fashion ausführlich darüber berichtet, was Fast Fashion alles für Konsequenzen für Konsument, Unternehmen, Hersteller und Umwelt verbirgt. Wie wir spätestens mit dem Unfall im Rana Plaza in Bangladesh wissen, werden Näherinnen dazu genötigt unter menschenunwürdigen Zuständen und unterdurchschnittlichen Bezahlung zu arbeiten, was bis zum Tod, durch z.B. Einsturz von Gebäuden, führen kann.

Das ist aber nur eine drastische Seite der Medaille. Was ebenso grausam ist, sind die, die am Anfang der Kette stehen, Baumwolle Hersteller und Erntearbeiter und Textilhersteller. Beim Anbau von Baumwolle werden (wenn nicht als Bio-Baumwolle gekennzeichnet) eigentlich immer Pflanzengifte verwendet und auch vor Kinderarbeit nicht zurück geschreckt.

Hierzu ein paar Zahlen vom Umweltinstitut:

  • Baumwolle ist eine für Krankheiten und Schädlinge anfällige Pflanze. Für kein anderes landwirtschaftliches Anbauprodukt werden so viele Pflanzengifte eingesetzt wie für Baumwolle.
  • Baumwolle ist eine durstige Pflanze. Riesige Mengen an wertvollem Süßwasser geht für die Bewässerung der Baumwollplantagen verloren.
  • 99 Prozent der Baumwollbauern leben in Entwicklungsländern und produzieren 75 Prozent der weltweiten Baumwollernte. Der Pestizideinsatz macht viele Bauern krank und das Einkommen reicht in den meisten Fällen gerade zum Überleben.
  • 98 Millionen Kindern müssen weltweit in der Landwirtschaft arbeiten. Auch beim Anbau und der Ernte von Baumwolle ist Kinder- und Zwangsarbeit in vielen Ländern traurige Realität.

Last but not Least ist es ein giftiger und tlw. tödlicher Kreislauf für Mensch und Natur.

  1. Der kleine Bauer fängt damit an und vergiftet Boden und Luft.
  2. Beim Färben oder anderer Bearbeitung von Stoffen werden Gifte eingesetzt, die in die Gewässer abgeleitet werden.
  3. Die langen Transportwege stoßen eine Menge CO2 aus.
  4. Am Ende steht der Konsument, der freiwillig Gift auf der Haut trägt und sich selbst damit schadet.
  5. Die oft synthetische Kleidung löst bei jedem Waschgang Mikroplastik, welches in ungefiltert in unser Wasser kommt.

4. Giftige und unnötige Haushaltmittel

In vielen Haushalten gibt es ein ganzes Sammelsurium an chemisch-synthetischen Haushaltsmitteln für Zwecke wie säubern, reinigen, waschen und anderes. All diese Haushaltsmittel verunreinigen unser Wasser und geben giftige Dämpfe ab, welche wir einatmen. Darüber hinaus verwenden viele Hersteller künstliche Tenside und Farbstoffe, sowie Parabene und vieles mehr, was nicht auf unsere Haut und auch nicht in das Abwasser gehört.

Auch wenn wir eine sehr gute Wasseraufbereitung durch unsere Klärwerke haben, kann das Wasser nicht 100%ig gefiltert bzw. gereinigt werden. Es gibt immer zulässige Werte, die bestimmt werden. Doch wer bestimmt behält nicht immer Recht, vor allem nicht langfristig!

Zum Schrubben und Säubern sind aber gar keine künstlichen Chemikalien notwendig: Zitronensaft und Essigessenz sind wahre Putz-Allrounder. Plus: Es entstehen keine künstlichen oder sogar schädlichen Gerüche, sondern alles riecht natürlich frisch. Auch chlorhaltige Bleichmittel sollten schleunigst das Weite suchen. Ist die weiße Wäsche ergraut, einfach ein Päckchen Backpulver zur Wäsche geben und Weißes erstrahlt wieder.

5. Aluminium der böse Energiefresser

Für die Herstellung von Aluminium und damit ist auch die gute Alufolie gemeint, werden pro Tonne Aluminium im Schitt rund 15 Megawatt-Stunden Strom benötigt, das ist so viel wie ein Zwei-Personen-Haushalt in 5 Jahren verbraucht. Der Pro-Kopf-Verbrauch pro Einwohner in Deutschland liegt bei fast 40 Kilogramm.

Das liegt natürlich nicht nur am Verbauch von Alufolie, sondern wird vor allem in der Autoindustrie verarbeitet. In jedem PKW stecken durchschnittlich 150 kg. Aber auch Flugzeuge, Kaffeekapseln und jetzt wird es spannend, auch Zahnpasta enthalten Aluminium.

Die Herstellung von Aluminium ist extrem aufwändig und umweltschädlich, denn der hohe Energieeinsatz setzt auch erhebliche Mengen von CO2 frei. Das ist natürlich alles nicht schön, aber gerade in der Autoindustrie hat die Politik die Hand darüber und subventioniert sogar die Aluminiumherstellung.

Was können wir also tun? Vermeide Aluminium im Alltag, wenn es geht. Wenn du kein Auto brauchst kauf dir keins. Nutze wiederverwendbare Behälter ohne Aluminium (ich empfehle Edelstahl).

6. Sklavenarbeit und Vergewaltigung für ein Smartphone

Smartphones, Tablets und Computer nutzt und braucht heute fast jeder. Problematisch ist, dass sie Rohstoffe enthalten, die oft unter unmenschlichen Bedingungen (z.B. in Sklavenarbeit) und mit großen Schäden für die Umwelt (z.B. mit Kahlschlag von Regenwäldern) gefördert werden.

Z.B. gibt es den Rohstoff Coltan. Aus dem Erz Coltan wird das seltene Metall Tantal gewonnen, ohne das unsere moderne Welt nicht so modern wäre, wie sie ist. Tantal wird in Kondensatoren für Digitalkameras und Spielkonsolen, für Laptops, Flachbildschirme und Mobiltelefone verwendet. Diese werden in großen Mengen produziert, weswegen auch die Nachfrage nach Tantal steigt.

Laut eines Artikels vom Stern, werden jedes Jahr rd. 2000 Tonnen Coltan abgebaut, welches zum größten Teil (mehr als 50%) aus Afrika kommt. Dies passiert sehr oft unter extremen Bedingungen. Z.B. ist der Abbau von Coltan ein wesentlicher Grund für den blutigen Bürgerkrieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo, er wird sogar zum Teil mit den Einnahmen finanziert. In zehn Jahren starben dort mehrere Millionen Menschen, Dörfer werden überfallen, Familien massakriert, Frauen vergewaltigt. Denn die Bürgerkriegsparteien versuchen, möglichst viele der kleinen, oft illegalen Minen zu erobern. Das Geld aus dem Tantal-Verkauf fließt oft direkt in neue Waffen.

Eine Alternative zu Tantal gibt es leider nicht! Oft ist der Rohstoff und auch andere in den Geräten verklebt, sodass man viele der Geräte nicht reparieren, eigentlich nicht recyceln oder umweltverträglich entsorgen kann. Unsere technischen Alltagsgeräte haben eine daher eine sehr kurze Nutzungsdauer. Ein Smartphone beispielsweise hat eine mittlere Nutzungsdauer von nur 18 Monaten. In den deutschen Haushalten liegen viele (mehr als 80 Mio.) dieser kaputten Smartphone rum.

Anbieter wie Fairphone oder Shiftphone bieten fair produzierte Smartphones an, die mit Ersatzteilen versorgt werden können und somit eine längere Nutzungdauer haben. Leider wird auch bei diesen Smartphones Coltan bzw. Tantal, Wolfram, Zinn und Gold verwendet. Jedoch geben diese Anbieter an, dass diese Rohstoffe aus konfliktfreien Förderstätten bezogen werden. Na hoffentlich stimmt das auch!

7. Day Zero – Wasser unser Leben in Gefahr

Im letzten Jahr haben wir es alle gemerkt, der Klimawandel ist Wirklichkeit. Es war unglaublich heiß, so heiß, dass in manchen Breitengraden das Wasser ausging. Es gab einige Nachrichten um Kapstadt in Südafrika, die den Day Zero (engl. für Tag Null), also der Tag and dem kein Wasser mehr verfügbar ist, gerade so umgangen sind. In Kalifornien ging das Wasser ebenso dem Ende zu, sodass Verbote ausgesprochen wurden, den Rasen mit Wasser zu versorgen.

Kapstadt hat auch die Idee von Day Zero eingeführt, um die Aufmerksamkeit aller darauf zu richten, den Wasserverbrauch so strikt wie möglich zu steuern, indem die Wasserverbraucher dazu gezwungen werden den Verbrauch zu reduzieren. Das ist ganz schön tragisch, wenn uns das saubere Wasser (Süßwasser), das wir zum Leben brauchen irgendwann nicht mehr vorhanden ist. Ich denke nicht, dass wir sagen dürfen, geht uns nichts an, denn es passiert nicht bei uns. Eine Garantie, dass es bei uns nicht passiert, gibt es nicht. Daher müssen wir alle verantwortungsvoll mit unseren Wasserressourcen umgehen.

Die UNESCO prognostiziert ein dramatischen Schwinden der Wasserverfügbarkeit bis 2025 und darüber hinaus. Das liegt unter anderem, dass sich der Wasserverbrauch zwischen 1930 und 2002 versechsfacht sowie durch eine Verdreifachung der Weltbevölkerung bei gleichzeitiger Verdoppelung des durchschnittlichen Wasserverbrauchs pro Kopf. Darin ist auch der ökonomische Verbrauch beinhaltet. Wie wir (hoffentlich) alle wissen, vergiftet unsere kommerzielle Landwirtschaft leider nicht nur unsere Lebensmittel und Böden, sondern auch unsere Gewässer.

Was hilft ist, bewusst mit unserem Wasser umzugehen und wenn möglich auf kommerziell angebaute Produkte zu verzichten. Umso mehr mitmachen, umso mehr wird der Wandel geschehen können.

8. Kassenzettel – Gift das krebs verursacht

In Thermopapieren, also Kassenzetteln, Fahrscheinen und Belegen aller Art ist oft die Chemikalie Bisphenol A enthalten. Die wurde nun von der EU als “besonders besorgniserregend” eingestuft. Verboten wird sie aber erst ab 2020, bis dahin sollte der Verbraucher so selten wir möglich mit Kassenbons in Kontakt kommen. Leider bezieht sich das Verbot nur auf das Thermopapier. In Kunststoffen, Milchtüten, Trinkbechern oder Konserven bleibt die Chemikalie weiterhin erhalten.

Mein Fazit, kein TetraPak, keine Konserven und keine Kessenzettel u.ä. annehmen oder kaufen. Wie bereits unter Punkt 2. erwähnt, geht es hier auch um den Menschen und seinen Hormonhaushalt.

9. Weichspüler – ein frischer Duft mit verheerenden Folgen

Die Wäsche riecht so unglaublich frisch und fühlt sich extra weich an, wenn wir neben einem ‘guten Waschmittel’ noch einen duftenden Weichspüler verwenden. So zumindest suggerieren uns das Werbespots. Ich gebe zu die Wäsche riecht auch toll, aber eben auch künstlich. In den ‘guten Waschmitteln’ stecken viele Chemikalien, welche das Wasser verschmutzen. Nicht anders ist es mit den Weichspülern, welche eine lange Liste von bekannten Giftstoffen beherbergen, welche besonders bei Kindern viele Gesundheitsprobleme mit sich bringen können. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher, auf Weichspüler zu verzichten.

Warum nutzen wir aber Weichspüler? Das hat mit der Erstellung von synthetischen Kleidungsstücken zu tun. Um den unangenehmen synthetischen Geruch dieser wettzumachen. Wie wir alle schon mal bemerkt haben, können synthetische Kleidungsstücke müffeln, z.B. wenn man Sport gemacht hat. Das passiert bei Leinen- oder Baumwollkleidungsstücken eher nicht.

Welche Giftstoffe sind in Weichspülern:

  • Kationische Tenside, welche die Hautfunktion stören und Hauterkrankungen auslösen können, aber auch eine Belastung für die Umwelt darstellen.
  • Allergene Duftstoffe wie Amylcinnamal, Amylcinnamylalkohol, Benzylalkohol, Benzylsalicylate, Cinnamylalkohol, Cinnamal, Citral, Coumarin, Eugenol, Geraniol, Hydroxycitronellal, Isoeugenol, Formaldehyd (steht im Verdacht krebserregend zu sein) oder Lyral sowieBenzylalkohol, Benzylacetat oder Linalool, welche auch zu Störungen des Nervensystems beitragen können.
  • Halogenorganische Verbindungen sind Halogene wie Brom, Chlor oder Jod und können als verschiedene künstliche Stoffe dieser Gruppe in Weichspülern zu finden sein. Diese können ebenfalls Allergien auslösen und stehen unter Verdacht krebserregend zu sein.

Sofern wir Weichspüler verwenden, befindet sich dieser in all unseren Kleidungsstücken, Handtüchern etc., eben alles was wir damit waschen. Das bedeutet zugleich, dass wir Gift auf unserer Haut tragen.

Welche Alternativen gibt es also:

  • keinen Weichspüler benutzen (bei hartem Wasser manchmal nicht unbedingt umsetzbar)
  • Essig oder Zitronensaft (der Essiggeruch verfliegt auch schnell, leider soll aber Essig die Maschine auf längere Zeit porös machen)
  • Backpulver für angenehme Frische

Wir haben hier in Berlin im Übrigen hartes Wasser und ich benutze keinen Weichspüler. Hin und wieder kommt eine Essigspülung hinzu (nur bei Handtüchern) und ich muss sagen, das klappt wunderbar. In Kombination mit einem wirklich guten Waschmittel (biologisch abbaubar) reicht das absolut aus. Unsere Wäsche riecht frisch und nicht künstlich.

10. Kaugummi – Du kaust auf Erdöl

Kaugummis bestehen fast ausschließlich aus synthetischen Rohstoffen. Dabei bilden Polymere auf Erdölbasis den kaubaren Gummi-Anteil. Das heißt für uns, dass wir auf Kunststoffen herum kauen, welche vor allem gesundheitlich und ökologisch bedenklich sind.

Man kann sich vorstellen, dass die Herstellung von Kunststoffen auf Basis von Erdöl nicht ohne ist. Einiges habe ich dazu bereits unter Punkt 2 beschrieben, was aber neben gesundheitlichen Aspekten und Umweltrisiken noch mitschwingt ist, dass die Erdölgewinnung zudem mit politischen Kriegen und Missständen verbunden ist.

So garnicht lecker ist außerdem, dass die Kaugummis meist Zucker oder Zuckerersatzstoffe, plus künstliche Farbstoffe und Aromen, Stabilisatoren, Füllstoffe, Verdickungsmittel, Feuchthaltemittel, Antioxidationsmittel, Geschmacksverstärker enthalten. Einige davon werden mittels Gentechnik hergestellt und als bedenklich eingestuft krebserregend sein zu können.

Im Übrigen sind einige der synthetischen Inhaltsstoffe von Kaugummi eng verwandt mit den Substanzen, welche in Klebstoffen und Gummihandschuhen verwendet werden. Lecker oder?

Wer sich selbst als Kaugummi-Junkie bezeichnet, sollte nun die Ohren spitzen (ach ne du liest ja, dann die Augen weit öffnen :D), denn es gibt Alternativen zu den kommerziellen Kaugummis. Schau doch mal im Internet nach oder geh einfach in den Bio-Supermarkt, dort findest du Alternativen. Die beste Alternative ist aber immer noch der Verzicht!

 

Fazit

Das war jetzt eins auf die Nuss oder? Ich denke aus jedem einzelnen Punkt könnte man einen Beitrag schreiben, es gibt so viel, dass wir einfach so hinnehmen und vielleicht ist es so, das jedes Einzeln nicht suuuuper schädlich für uns Menschen ist, aber die Masse macht es wie immer aus. Nebenbei sind viele dieser Punkte eben nicht nur gesundheitlich bedenklich sondern, sondern auch eine Gefahr für die Umwelt und bringen oft menschenverachtende Bedingungen mit sich.

Verzicht hört sich immer so streng an und keiner möchte gerne auf etwas verzichten. Ich sehe gar nicht immer den Verzicht an erster Stelle, sondern, dass man neue Alternativen kennen lernt, somit muss man nicht verzichten, sondern einfach nur andere Dinge kennen lernen. Funktionieren tuen die Alternativen ebenso und meist merkt man dann auch, dass Omi es eigentlich schon immer anders gemacht hat und somit eine Öko-Omi war. Naja zumindest gab es früher nicht so viele synthetische Alternativen und Technik.

Mein Tipp: Augen und Ohren auf und ruhig immer wieder mal hinterfragen, was du alles nutzt. Macht nicht immer Spaß herauszufinden, dass so viele Dinge so viele negative Auswirkungen haben, aber man fühlt sich auch besser, wenn man nicht mehr für dumm verkauft wird 😉

 

Liebe Grüße

Stefanie*

 

Stefanie Verfasst von:

Hi, ich bin Stefanie und blogge auf Alt trifft Neu über Upcycling und Green Lifestyle, dem nachhaltigen Lebensstil. Ich freue mich, dich auf meine Reise mitzunehmen.

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